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    Jahrelange Osteopathie - Eure Erfahrungen?

    F
    frau_müller
    vor 28 Tagen
    Guten Tag in die Runde, ich möchte hier einmal meine Perspektive nach nunmehr fast sechs Jahren regelmäßiger Osteopathie-Behandlungen schildern. Ich kam ursprünglich wegen chronischer LWS-Probleme dorthin, die mich seit einem Bandscheibenvorfall vor über zehn Jahren immer wieder plagten. Von Orthopäden gab es immer nur Spritzen und Physiotherapie-Rezepte, was kurzfristig half, aber das grundlegende Problem des ständigen Wiederkehrens nie löste. Die ersten paar Sitzungen bei der Osteopathin waren... gewöhnungsbedürftig, da sie Zusammenhänge zu ganz anderen Körperregionen wie dem Zwerchfell und alten Narben herstellte. Anfangs war ich vielleicht alle 3-4 Wochen dort und nach etwa einem halben Jahr merkte ich eine deutliche Stabilisierung. Inzwischen gehe ich nur noch quartalsweise, sozusagen zur Wartung. Die akuten Blockaden, die mich früher tagelang außer Gefecht gesetzt haben, sind seit Jahren nicht mehr aufgetreten. Es ist kein Wundermittel, meine Büroarbeit und die Veranlagung bleiben, aber die Osteopathie hat mir geholfen, ein Körpergefühl zu entwickeln und frühzeitig gegenzusteuern. Es ist für mich zu einer Art präventiver Maßnahme geworden. Wie sind da Ihre Erfahrungen, reduzieren sich bei Ihnen die Abstände auch so deutlich oder bleiben Sie bei einer regelmäßigen, kurzen Taktung?

    2 Antworten

    AF
    Andrea Fertig Therapeut·vor 27 Tagen
    Toll! Das sind meine Wunschkunden, die bereit sind, präventiv dafür zu sorgen, dass die Lebensqualität bis ins hohe Alter erhalten bleibt. Ich handhabe das auch so, dass im Akutfall 6–7 Sitzungen gemacht werden. Danach kommen meine Patienten alle 2–3 Monate noch einmal zur Prävention. Manchmal machen sie mit mir auch noch einmal eine Dreier-Serie kurz hintereinander. Neben der Osteopathie empfehle ich ganz dringend die Versorgung mit Mikronährstoffen, wenn sie offen für Prävention und den Erhalt der Gesundheit sind. Dazu habe ich einige interessante Bloggartikel. Unter anderem dieses hier: https://www.osteopathie-praxis-taunus.de/stress-und-zellalterung/ LG Andrea Fertig Traumasensible Osteopathin & systemsiche Familienmentorin
    K
    kurze_frage·vor 27 Tagen
    Mein Osteopath nennt das den "TÜV für den Bewegungsapparat". Anfangs war ich auch ständig da, jetzt rettet mir der Termin alle 3-4 Monate den Büro-Alltag. Ohne das Ganze würde ich morgens wahrscheinlich immer noch beim Sockenanziehen blockieren. Ist zwar kein Schnäppchen auf Dauer, aber ein Hexenschuss zur falschen Zeit ist teurer.

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