Häufige Fragen zur Osteopathie

    Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Osteopathie, Behandlung, Kosten und mehr

    Sie haben Fragen zur Osteopathie? Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen, die uns gestellt werden – von der Kostenübernahme bis zum Unterschied zur Physiotherapie. Falls Ihre Frage nicht dabei ist, sprechen Sie uns gerne persönlich an.

    Das Wichtigste in Kürze

    Krankenkassen erstatten oft anteilig
    Behandlungsdauer: 45-60 Minuten (Ersttermin)
    Für alle Altersgruppen geeignet
    Sanfte, meist schmerzfreie Techniken
    Individuelle Behandlungsplanung

    Grundlagen der Osteopathie

    Die wichtigsten Fragen zum Verständnis der Osteopathie und wie sie sich von anderen Therapieformen unterscheidet.

    Praktische Fragen

    Alles rund um Ablauf, Dauer, Kosten und Vorbereitung – die Fragen, die vor dem ersten Termin am häufigsten gestellt werden.

    Behandlung spezieller Zielgruppen

    Informationen zur Behandlung von Schwangeren, Babys und anderen Patientengruppen mit besonderen Anforderungen.

    Häufige Fragen

    Was ist Osteopathie genau?

    Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Therapieform, die den Körper als Einheit betrachtet. Mit sanften Handgriffen werden Bewegungseinschränkungen in Muskeln, Gelenken, Faszien und inneren Organen aufgespürt und behandelt. Ziel ist die Unterstützung der körpereigenen Selbstheilungskräfte.

    Wie läuft eine Behandlung ab?

    Eine Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese (Ersttermin: 15-20 Min.), gefolgt von einer körperlichen Untersuchung. Dann werden individuell passende Techniken angewendet. Am Ende gibt es Empfehlungen für den Alltag. Erstbehandlungen dauern ca. 45-60 Minuten, Folgetermine ca. 45 Minuten.

    Für wen ist Osteopathie geeignet?

    Osteopathie ist grundsätzlich für Menschen jeden Alters geeignet – von Säuglingen bis ins hohe Alter. Die Techniken werden individuell angepasst. Bei bestimmten Erkrankungen gibt es Einschränkungen (Kontraindikationen), die vor der Behandlung abgeklärt werden.

    Zahlt meine Krankenkasse die Behandlung?

    Viele gesetzliche und private Krankenkassen erstatten osteopathische Behandlungen anteilig. Die Bedingungen (Anzahl der Sitzungen, Höhe der Erstattung) variieren je nach Kasse. Wir empfehlen, sich vorab bei Ihrer Kasse zu erkundigen. Für die Erstattung ist meist eine Heilpraktiker-Rechnung erforderlich.

    Wie viele Behandlungen brauche ich?

    Das ist individuell sehr unterschiedlich und hängt von Ihren Beschwerden, deren Dauer und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand ab. Bei akuten Beschwerden reichen manchmal 1-3 Behandlungen. Bei chronischen Themen kann eine längere Begleitung sinnvoll sein. Wir besprechen das gemeinsam.

    Tut die Behandlung weh?

    Osteopathische Techniken sind in der Regel sanft und schmerzfrei. Manchmal können behandelte Bereiche vorübergehend empfindlich sein oder leichter Druck entstehen. Das sollte aber nicht unangenehm sein. Wenn etwas zu intensiv ist, sagen Sie bitte Bescheid.

    Was ist der Unterschied zu Physiotherapie?

    Beide sind wertvolle Therapieformen, haben aber unterschiedliche Ansätze. Physiotherapie arbeitet oft mit Übungen und physikalischen Maßnahmen, fokussiert auf den Bewegungsapparat. Osteopathie betrachtet den ganzen Körper, nutzt ausschließlich manuelle Diagnostik und Therapie und bezieht auch innere Organe und das craniosakrale System ein.

    Was ist der Unterschied zu Chiropraktik?

    Chiropraktik fokussiert hauptsächlich auf die Wirbelsäule und Gelenke und nutzt oft schnelle Justierungen (das typische 'Einrenken'). Osteopathie hat einen breiteren Ansatz, bezieht alle Körpersysteme ein und verwendet vielfältigere, oft sanftere Techniken.

    Wer darf Osteopathie ausüben?

    In Deutschland dürfen Ärzte und Heilpraktiker eigenständig Osteopathie praktizieren. Physiotherapeuten benötigen dafür eine Heilpraktikererlaubnis oder müssen auf ärztliche Verordnung arbeiten. Eine fundierte osteopathische Ausbildung umfasst 4-5 Jahre und mehrere tausend Unterrichtsstunden.

    Kann ich auch in der Schwangerschaft behandelt werden?

    Ja, Osteopathie ist in der Schwangerschaft möglich und wird oft bei typischen Schwangerschaftsbeschwerden eingesetzt. Die Techniken werden entsprechend angepasst. Manche Techniken werden in bestimmten Schwangerschaftsphasen nicht angewendet. Besprechen Sie Ihre Schwangerschaft bei der Terminvereinbarung.

    Ist Osteopathie für Babys sicher?

    Ja, für Babys werden besonders sanfte Techniken verwendet (meist craniosakrale Osteopathie). Der Druck entspricht etwa dem Gewicht einer kleinen Münze. Viele Babys entspannen sich während der Behandlung oder schlafen ein. Die Behandlung ist völlig schmerzfrei.

    Was passiert nach der Behandlung?

    In den Tagen nach der Behandlung können Anpassungsprozesse im Körper stattfinden. Manche Menschen fühlen sich entspannt oder müde, andere bemerken leichten Muskelkater. Trinken Sie ausreichend Wasser und vermeiden Sie starke Belastung am Behandlungstag. Veränderungen zeigen sich oft erst in den Folgetagen.

    Zuletzt aktualisiert: Januar 2025 •Redaktion: Osteopathie.you Fachteam

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