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einfach_ich·vor etwa 2 Monaten
Puh, deine Geschichte könnte fast von mir sein. Diesen Satz "das braucht Zeit" hab ich auch so oft gehört, bis ich es nicht mehr hören konnte. Ich hatte jahrelang Schmerzen in der Lendenwirbelsäule, die mir ins Bein ausgestrahlt haben. Mein erster Osteopath hat auch immer nur am Rücken direkt gearbeitet. Erst meine jetzige Therapeutin hat den Zusammenhang zu meinen ständigen Verdauungsproblemen und einer Narbe am Bauch hergestellt. War total baff, aber nach ein paar Behandlungen am Bauch war der Rückenschmerz plötzlich weg. Ich gebe einem Therapeuten heute maximal 4 Sitzungen, wenn sich da gar nichts tut, nicht mal eine kleine positive Reaktion, dann passt es für mich einfach nicht. 🤦♀️
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DanielW·vor etwa 2 Monaten
Ich messe das weniger in der Anzahl der Sitzungen, sondern mehr an der Neugier des Therapeuten. Sobald ich das Gefühl bekomme, nur noch 'der Nacken von 14 Uhr' zu sein und keine neuen Fragen mehr kommen, ist bei mir Schicht im Schacht. Ein guter Osteopath ist für mich auch ein bisschen Detektiv und nicht nur ein Mechaniker, der immer wieder die gleiche Schraube nachzieht. Wenn der nach dem dritten Mal immer noch keine neue Theorie hat, dann kann meine Brieftasche auch zuhause bleiben.
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manu_k·vor etwa 1 Monat
Spannend zu lesen, weil meine Erfahrung genau andersrum war. Ich hatte nach den ersten beiden Sitzungen (wegen Tinnitus/Schwindel) eine massive Erstverschlimmerung. Alles war lauter und wackeliger als je zuvor und ich war kurz davor, den Typen zur Hölle zu wünschen und nie wieder hinzugehen. 😡 Der entscheidende Punkt war aber, dass er mir das vorhergesagt hatte und es mir am Telefon nochmal erklärt hat, warum mein Körper so überreagiert. Weil er die Kommunikation offen gehalten hat und eine Theorie hatte, bin ich geblieben. Nach der dritten Sitzung kam dann der Durchbruch. Wenn einer nur rumdruckst und sagt "das braucht Zeit" ohne Erklärung, bin ich aber auch sofort weg.