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    Therapeutenwechsel: Wann macht es wirklich Sinn?

    S
    Steffi
    vor 15 Tagen
    Hi zusammen, ich würd gern mal eure Meinung zu was hören. Ich hab seit über einem halben Jahr so ein fieses Ziehen unter dem rechten Schulterblatt, strahlt manchmal bis in die Finger. Klassiker vom vielen am PC hocken, nehm ich an. Beim Orthopäden war ich schon, der hat im MRT nix gefunden außer "altersentsprechende Abnutzung"... danke auch. Bin jetzt bei Sitzung Nummer 5 bei meinem Osteopathen. Er ist eigentlich total nett und nach der Behandlung fühl ich mich auch immer kurz lockerer. Aber das hält leider nie lange an, so zwei, drei Tage später ist der Schmerz wieder voll da. Er meint immer, das braucht halt seine Zeit und mein ganzes System wär total fest. Aber irgentwie hab ich das Gefühl wir drehen uns im Kreis und es gibt keine wirkliche Besserung. Und 5 Sitzungen sind ja schon ne Stange Geld. Wann ist für euch der Punkt gekommen, den Therapeuten zu wechseln? Oder ist das normal und ich bin einfach zu ungeduldig? Bin echt unsicher 🤔

    2 Antworten

    S
    Sabine_1982·vor 14 Tagen
    Hallo, das mit dem Ziehen unterm Schulterblatt und dem Ausstrahlen in die Finger kenne ich leider auch. Fünf Sitzungen sind schon eine Hausnummer, da sollte man meiner Meinung nach mehr als nur zwei Tage Besserung spüren. Klar braucht es Zeit, aber eine Tendenz sollte erkennbar sein. Ich hatte mal ein ähnliches Problem, das monatelang nicht wegging. Mein erster Osteopath hat auch immer allgemein 'gelockert'. Erst der zweite hat dann eine ganz spezifische Blockade an einer Rippe gefunden, die auf die Nervenbahnen gedrückt hat. Nach seiner gezielten Behandlung und einer Übung die er mir für zuhause gezeigt hat, wurde es dann endlich nachhaltig besser. Vielleicht hat dein jetziger Therapeut einfach einen anderen Schwerpunkt und eine zweite Meinung wäre nicht verkehrt.
    C
    couch_potato_83·vor 13 Tagen
    Hat dein Osteopath dir denn auch konkrete Übungen für zuhause mitgegeben? Ich frage, weil du nur von der Behandlung an sich schreibst. Bei mir war das bei einer ähnlichen Geschichte so, dass die reine Behandlung auch immer nur ein paar Tage gehalten hat. Erst als ich angefangen habe, zwischen den Terminen selbst was zu tun – also gezielte Dehnungen und Kräftigung –, wurde es dauerhaft besser. Nur behandelt werden und dann wieder in den alten Trott am Schreibtisch verfallen, das ist halt oft ein Nullsummenspiel.

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