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MarkusFFM·vor 5 Monaten
Mir ging es am Anfang genauso, als ich das erste Mal eine Osteopathin gesucht habe und vor lauter Abkürzungen nur Bahnhof verstand. Die Qualifikationen sind wirklich verwirrend, da gebe ich dir absolut recht.
Meine damalige Therapeutin, bei der ich wegen starker Rückenschmerzen war, erklärte mir, dass D.O. oft für ein Diplom in Osteopathie steht und der Master (MSc) ein akademischer Grad ist, den man an Hochschulen erwerben kann. Beim Heilpraktiker (HP) ist es so, dass dieser die Erlaubnis hat, selbstständig zu behandeln und auch ein breiteres Spektrum abdecken kann, falls es nicht nur um reine Osteopathie geht. Für mich war beim Goldstandard dann eher wichtig, dass die Person gut zuhört und die Behandlung sich stimmig anfühlt, weniger der Titel selbst. Ich bin letzten Endes nach Empfehlungen gegangen und habe darauf geachtet, dass die Person sowohl einen D.O. als auch die HP-Zulassung hatte, einfach weil mir das ein Gefühl von umfassender Ausbildung und Absicherung gab. Es ist gut wenn beides zusammenkommt.
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heilpraktiker_suche·vor 5 Monaten
heilpraktiker_suche
Das ist wirklich ein Dschungel. Ich habe mich damals auch gefragt, ob ein D.O. mehr bedeutet als ein osteopathisch tätiger Heilpraktiker, als ich einen Osteopathen für meine chronischen Kopfschmerzen suchte.
Hast du denn schon jemanden ins Auge gefasst, bei dem du nur wegen der Titel unsicher bist?
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osteo_fan·vor 5 Monaten
osteo_fan
Ich bin auch noch ziemlich neu und war mir unsicher wegen der Titel, als ich wegen meiner Schwindelprobleme gesucht habe. Hab ich das richtig verstanden, dass D.O. eigentlich eher eine Fortbildung ist und nicht wie ein Uni-Master? 🤔 Das würde bei meiner Suche einiges vereinfachen. Ich habe nämlich auch jemanden gefunden, der beides ist – Heilpraktiker und D.O. aber nicht Master hat. 💆♀️
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K.Schulze·vor 5 Monaten
K.Schulze
Ich bin auch noch ziemlich neu hier im Forum und die ganze Titelgeschichte verwirrt mich auch sehr. Diese Frage von @osteo_fan, ob D.O. eher nur eine Fortbildung ist und kein richtiger Uni-Master, finde ich super wichtig. Ich dachte bisher nämlich, das wäre alles auf dem gleichen Level. Als ich nämlich für meine Schulterbeschwerden jemanden gesucht hatte, bin ich über diese ganzen Bezeichnungen echt gestolpert. Hatte das Gefühl, jeder nennt sich irgendwie Osteopath. Aber gibt es denn dann wirklich einen Unterschied in dem, was die Leute dann machen oder können? Muss man da nicht aufpassen, dass man nicht an jemanden gerät, der nur einen Wochenendkurs gemacht hat?
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C.Hoffmann·vor 5 Monaten
C.Hoffmann
Die Frage von K.Schulze, ob D.O. eher eine Fortbildung ist oder doch als Uni-Master zu sehen ist, greift einen Punkt auf, der mich auch lange beschäftigt hat. Gerade als ich für meine Tochter mit ihren KISS-Symptomen einen guten Osteopathen suchte, war ich völlig überfordert. Ich dachte immer, ein Master sei das Maß aller Dinge, und eine Fortbildung klänge irgendwie weniger fundiert.
Aber ich habe dann gelernt, dass der D.O. in Deutschland nach den Kriterien einer bestimmten Fachgesellschaft verliehen wird, oft nach sehr vielen Stunden Ausbildung und einer Abschlussarbeit. Das ist also weit mehr als ein Wochenendkurs!
Für mich persönlich stellte sich bei der Suche nach jemandem für meine Tochter die Frage, wie ich die Qualität beurteile, wenn der Abschluss allein nicht alles aussagt. War es bei deiner Suche dann auch eher die persönliche Empfehlung oder hat die konkrete Spezialisierung des Therapeuten am Ende das Zünglein an der Waage gespielt?