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mama_von3·vor 7 Monaten
Hi Newbie2024,
ich verstehe deine Verunsicherung total. Ging mir auch so. Ich war mal bei jemandem, der hatte nur die Heilpraktiker-Zulassung und war spezialisiert auf Babys. Das war super für meine Kleine mit ihren Koliken, da hat man sofort gemerkt, dass die Person weiß, was sie tut.
Als ich dann selbst mit meinem unteren Rücken Probleme hatte, bin ich zu einer Osteopathin gegangen, die über diese Verbandslogos auf ihrer Seite geworben hat. Und beim Gespräch hat sie auch den D.O. Titel erwähnt. Die war dann aber auch deutlich teurer. Muss sagen, da hab ich mich besser aufgehoben gefühlt, war aber auch ne andere Baustelle.
Ich denke, es kommt auch drauf an, wofür du genau jemanden suchst. Für Babys war die Heilpraktikerin top, für meine eigenen komplizierteren Sachen war die mit den vielen Qualifikationen passender. Vielleicht ist es gut zu schauen, welche Qualifikationen für das Problem, das du hast, am wichtigsten sein könnten.
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rückengeplagte·vor 7 Monaten
Ich bin damals über die Kasse gegangen, die haben mir eine Liste mit Verbandsmitgliedern gegeben, weil die die Kosten da leichter anerkennen. Für meinen chronischen Rückenschmerz war das Gold wert, da ich so über die Jahre verschiedene Therapeuten ausprobieren konnte, bis ich den Richtigen gefunden hatte.
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osteo_fan·vor 7 Monaten
Mir ging es ähnlich mit der Suche, @Newbie2024. Bei mir war es damals der Rücken nach einem Umzug. Ich hatte das Gefühl, ich brauche jemanden mit viel Erfahrung und bin dann über eine Empfehlung zu einem Osteopathen gekommen, der zwar nicht in einem der großen Verbände war, aber dafür eine Uni-Ausbildung hatte und viele Zusatzzertifikate vorweisen konnte. Der Verband war mir dann im Endeffekt egal, weil die Expertise einfach gestimmt hat. Ich schaue da eher auf die Spezialisierung und die Vita der Person – das sagt für mich mehr aus als nur eine Verbandsmitgliedschaft.
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wellness_mama·vor 7 Monaten
Da hat osteo_fan ja schon einen wichtigen Punkt angesprochen, wobei für den D.O. auch Uni-Ausbildungen durchaus zählen, das ist kein Widerspruch. Ich habe bei meiner Suche bewusst auf eine gute Hochschulausbildung mit Abschluss und Verbandszugehörigkeit geachtet. Für mich war das entscheidend, gerade weil ich wegen chronischen Schmerzen im Nackenbereich schon viel ausprobiert hatte und wirklich jemanden mit fundiertem Hintergrund wollte. Da habe ich einfach die Sicherheit gebraucht, dass es nicht nur ein Wochenendkurs war.
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NadineBerlin·vor 7 Monaten
NadineBerlin:
Was die Mitgliedschaft in einem Verband angeht, schau am besten mal, ob deine Krankenkasse überhaupt einen Unterschied macht. Meine private Kasse hat zum Beispiel angefragt, ob mein Osteopath im VOD ist, sonst hätten die nicht den vollen Satz bezahlt. Er hat dann extra die Mitgliedschaft nachgeholt, weil das für die Abrechnung notwendig war. Diese Info ist oft ein guter Anhaltspunkt abseits der Titeldiskussion.
Bei meinem Problem mit den immer wiederkehrenden Kopfschmerzen war mir wichtig, dass die Praxis auch eine gute technische Ausstattung hatte, da hier ein Zusammenhang mit der Kieferstellung vermutet wurde. Ich habe deshalb gezielt nach einer Praxis gesucht, die auch über eine gute Zusammenarbeit mit Zahnärzten verfügt. Das war mir wichtiger als jeder Titel auf dem Papier.
Ach, die Sache mit den Krankenkassen und den Verbandsmitgliedschaften... Da könnte man ein Buch drüber schreiben, und zwar ein sehr skurriles. Mir ging es mal so, dass meine Kasse meinte, sie bräuchte eine Mitgliedschaft bei "Verband der Osteopathen Deutschland e.V." (VOD), damit sie zahlen. Mein Osteopath war aber im "Bundesverband Osteopathie e.V." (BVO). Das endete dann in einem E-Mail-Schlagabtausch, bei dem ich mich fühlte wie im Amt für absurde Bürokratie. Am Ende haben sie es dann doch bezahlt, aber ich hatte zwischendurch das Gefühl, ich müsste einen Stammbaum der deutschen Osteopathie vorlegen. 🤦♀️ War ganz schön nervig und hat mit der Behandlung an sich überhaupt nichts zu tun. Hauptsache, die Bänder am Fuß hielten wieder. 💪