Osteopathie.you
    Zurück

    KISS Syndrom - unsere Erfahrung

    M
    mama_von3
    vor 6 Monaten·München
    Unser Sohn hatte das KISS-Syndrom. Hat den Kopf immer schief gehalten, getrunken hat er auch schlecht und geschrien, oh man, der hat geschrien... Kinderarzt wollte abwarten. Wir sind dann zur Praxis Gern in München (Börge Hanisch, spezialisiert auf Kinderosteopathie). Nach 2 ganz sanften Behandlungen - ich konnte kaum glauben was ich sehe - war der Kleine wie ausgewechselt! Trinkt jetzt normal, schläft besser, hält Kopf gerade. Wir sind so erleichtert. Kann jedem nur raten bei Auffälligkeiten früh einen SPEZIALISIERTEN Kinderosteo aufzusuchen. Nicht jeder kann das!

    5 Antworten

    F
    frank_dd·vor 6 Monaten
    Hallo zusammen, diese Diskussion um KISS und die Begrifflichkeiten finde ich extrem interessant und wichtig. Bei unserer Tochter war es auch ein Drama, sie hat die ersten Wochen kaum geschlafen, ständig geschrien und war nur am Überstrecken. Der Kinderarzt meinte auch, das sei normal, auch wenn wir als Eltern das Gefühl hatten, da stimmt was nicht. Ich erinnere mich gut, wie ich sie dann in den Armen hielt und sie ihren Kopf immer zur linken Seite zog, als ob sie da festgehalten würde. Die Hebamme hat uns dann zu einer Osteopathin geschickt, die hat auch nicht von KISS geredet, sondern von einer funktionellen Störung im oberen Halswirbelbereich, verursacht wahrscheinlich durch die Geburt. Nach der ersten Behandlung war die kleine Maus zwar müde, aber schon weniger überstreckt und hat besser getrunken. Es war für uns eine Erleichterung zu sehen, dass man da sanft eingreifen konnte und sie nicht mehr so leiden musste. Es zeigt, wie wichtig es ist, auf das eigene Gefühl zu hören und im Zweifelsfall eine zweite Meinung einzuholen, egal wie man es dann fachlich benennt.
    L
    LenaMuc·vor 6 Monaten
    Oh ja, das kenne ich nur zu gut mit dem schiefen Kopf und dem schlechten Trinken - bei uns war es auch ganz ähnlich, wobei unsere Osteopathin damals gemeint hat, dass es sich beim KISS-Syndrom eigentlich um eine Diagnose handelt, die eher in Deutschland verwendet wird und international oft anders bezeichnet wird. 🤔 Ich war damals auch erstaunt, wie schnell die Kleine nach den sanften Griffen viel entspannter war und auch besser getrunken hat, das ist wirklich beeindruckend! ✨
    H
    H.Weber·vor 6 Monaten
    Genau, @LenaMuc, man muss da wirklich aufpassen, wie man es nennt. Meine jüngste Tochter hatte auch diese Symptome, und der Osteopath sagte explizit, dass es sich nicht um KISS, sondern um eine Blockade im Kopfgelenk handelt. Das klang für mich auch logischer, da es ja durch die Behandlung direkt gelöst wurde 🤷‍♀️.
    M
    MonikaHRO·vor 6 Monaten
    Hallo zusammen, die Geschichten hier klingen ja wirklich dramatisch, aber auch ermutigend. Bei uns war es ähnlich mit der Überstreckung und dem vielen Schreien, wie @frank_dd das beschrieben hat. Wir hatten allerdings das Gefühl, dass die Osteopathin, bei der wir waren, eher generalistisch unterwegs war und nicht so spezialisiert auf Babys. Sie hat zwar am Hals gearbeitet und der Kleine war danach ruhiger, aber so ein Wundereffekt, dass er "wie ausgewechselt" war, wie @papa_von_3 das schildert, den hatten wir leider nicht. Da frage ich mich, ob es wirklich an der Spezialisierung des Behandlers liegt oder wir einfach einen schlechteren Fall hatten. Ich überlege schon, ob wir es nochmal bei jemand anderem probieren sollten, der wirklich auf Säuglinge fokussiert ist. Mich würde interessieren, wie lange es gedauert hat, bis ihr diese Spezialisten gefunden habt.
    C
    Carsten·vor 6 Monaten
    @MonikaHRO, das ist ja interessant mit der generalistischen Ausrichtung. Wir hatten bei unserer Kleinen auch Probleme mit dem Drehen des Kopfes in eine Richtung und Schlafstörungen. Und da haben uns Verwandte dann ihren Osteopathen empfohlen, der selbst Vater ist und sich viel mit Babys beschäftigt. Er konnte unserer Tochter mit ein paar sanften Handgriffen helfen, auch wenn es ein paar mehr Termine waren, bis sie wirklich wieder frei war. Da bin ich echt gespannt, wie du das dann mit dem spezialisierten Osteopathen erlebt hast. Hatte der eine ganz andere Herangehensweise?

    Melden Sie sich an, um zu antworten