Hey, das kommt mir so bekannt vor. Ich hatte ewig mit dem unteren Rücken zu tun nach einem Bandscheibenvorfall vor Jahren. Mein erster Osteopath hat auch viel mit den Faszien gearbeitet, das war am Anfang die Hölle, aber hat es dann echt gebracht. Mit dem Cranio-Zeug konnte ich auch nie was anfangen, fühlte sich für mich an wie Handauflegen für teures Geld 😉
Lustig, bei mir wars genau andersrum. Das 'Handauflegen für teures Geld' von dem @Anette schreibt, hat mich quasi vor dem Wahnsinn bewahrt. Ich hatte über ein jahr lang son fieses piepen im ohr und ständige spannungskopfschmerzen, kein arzt hat was gefunden. Mein Osteopath hat auch gefühlt nur meinen kopf gehalten und kaum was gemacht. Ich hab am anfang auch gedacht was soll der quatsch. Aber nach der dritten sitzung war das piepen weg und die kopfschmerzen kommen nur noch ganz selten. Für meine Schulterprobleme war das aber auch nichts, da musste es dann auch der Ellenbogen in die Rippen sein.
Spannend zu lesen, wie unterschiedlich die Wege sind. Bei mir war der Knackpunkt was ganz anderes, was hier noch gar nicht genannt wurde. Ich bin auch ewig mit Schulterproblemen rumgelaufen, wo Faszienbehandlung und Dehnen immer nur kurzfristig was gebracht haben. Mein dritter oder vierter Osteopath hat dann als erster gefragt, ob ich mal große OPs am Bauch hatte. Hatte ich, ne Gallen-OP vor 15 Jahren. Er hat dann fast eine ganze Sitzung nur an der Narbe und dem Bereich um die Leber gearbeitet, also rein viszeral. Klang für mich erst total esoterisch. Aber danach hatte ich ein Gefühl von Freiheit im ganzen rechten Brustkorb, das ich seit Jahren nicht kannte und die Schulterschmerzen waren einfach weg. 🤯 Manchmal hängt das anscheinend an Stellen zusammen, da kommt man als Laie im Leben nicht drauf.