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    MigrĂ€ne: von 12 Attacken/Monat auf 2 😭

    S
    schmerz_lass_nach
    vor 6 Monaten
    Wollte meine positive Erfahrung teilen, vielleicht hilft es jemanden. Leide seit der PubertĂ€t an MigrĂ€ne, in schlechten Phasen 10-15 Attacken pro Monat. Triptane helfen kaum noch, Prophylaxe mit Betablocker vertrag ich nicht. Eine Arbeitskollegin hat mich dann zur Osteopathie ĂŒberredet. War erst skeptisch - wie soll Handauflegen gegen MigrĂ€ne helfen? Mein Osteopath hat hauptsĂ€chlich am Nacken, Kiefer und SchĂ€del gearbeitet. Nach ca. 4 Monaten (alle 2-3 Wochen Behandlung) bin ich jetzt bei durchschnittlich 2 MigrĂ€netagen pro Monat. Bin einfach nur dankbar ❀

    5 Antworten

    J
    Johannes·vor 6 Monaten
    Hallo MigraeneK, das klingt ja super, dass dir die Osteopathie so gut geholfen hat! Von 12 Attacken auf 2 ist wirklich eine enorme Verbesserung. Ich kann das gut nachvollziehen, diese Hoffnung, wenn etwas endlich anschlĂ€gt. Allerdings muss ich wegen deiner Bemerkung mit dem „Handauflegen“ etwas anmerken – das finde ich leider etwas irrefĂŒhrend formuliert. Mein eigener Osteopath (bei mir ging es um chronische Kopfschmerzen, die auch mit Nacken und Kiefer zusammenhĂ€ngen) hat mir da ganz genau erklĂ€rt, dass das Handauflegen nichts mit Esoterik oder Ähnlichem zu tun hat, sondern es um das Ertasten von Spannungen, Blockaden und die sanfte Mobilisierung von Gewebe geht. Ich fand es wichtig, die wissenschaftliche Basis zu verstehen, damit man der Behandlung auch vertrauen kann. Bei mir war es Ă€hnlich, nach einigen Wochen am Kieferbereich und oberen RĂŒcken wurden die Schmerzen auch deutlich besser. Es ist schon erstaunlich, was da alles zusammenhĂ€ngt. Liebe GrĂŒĂŸe, Johannes 😊
    S
    schmerz_lass_nach·vor 6 Monaten
    Schmerz lass nach: Bei mir war’s Ă€hnlich, dachte auch, der Therapeut verĂ€ppelt mich mit dem, was er da am SchĂ€del macht, aber siehe da, der Kopf dankt's – dachte danach, ich hĂ€tte plötzlich das Gehirn eines Genies, so frei hat sich das angefĂŒhlt.
    T
    torsten_cgn·vor 6 Monaten
    Hallo MigraeneK, das ist ja wirklich eine tolle Entwicklung bei dir! Von 12 Attacken auf 2 runterzukommen ist ein riesiger Erfolg. Ich kenne das von meinem Mann. Der hatte auch stĂ€ndig MigrĂ€neattacken und war schon ziemlich verzweifelt. Bei ihm war es damals nicht der Nacken oder Kiefer, sondern eine Verspannung im Bereich des Zwerchfells, die sich wohl auch auf die RĂŒckenmarkshĂ€ute ausgewirkt hat. Der Osteopath hat dann viel im Bauchraum gearbeitet, ganz sanft. Das klang fĂŒr uns auch erst komisch, aber nach drei Behandlungen wurde es deutlich besser. Heute hat er vielleicht alle zwei, drei Monate mal eine leichte MigrĂ€ne, die dann aber auch schnell wieder verschwindet. Es ist wirklich beeindruckend, wie unterschiedlich die Ursachen sein können und wie spezifisch die Osteopathie da ansetzt.
    J
    JuliaB·vor 6 Monaten
    Hallo MigraeneK, das ist ja eine unglaubliche Erleichterung fĂŒr dich! 12 auf 2 Attacken, das ist ein richtiges Geschenk. Mir ging es Ă€hnlich mit meinen stĂ€ndigen Kopfschmerzen, die mich auch fast zur Verzweiflung getrieben haben. Bei mir war es tatsĂ€chlich auch der Kiefer, der als Verursacher entlarvt wurde – meine SchlĂ€fen haben sich manchmal angefĂŒhlt, als wĂŒrde ein Schraubstock zugedreht werden. Nach den Behandlungen war es, als wĂ€re ein Knoten geplatzt! Ich hoffe, es bleibt so gut bei dir. 🙏
    Y
    yogaliebhaberin·vor 6 Monaten
    Torsten, es ist gut, dass deinem Mann geholfen werden konnte, aber deine Vermutung, dass es nur "nicht der Nacken oder Kiefer" war, stimmt so nicht ganz. Bei mir ging es auch um MigrÀne und vermeintlich um eine ganz andere Körperregion, aber am Ende stellte sich heraus, dass eine Blockade im Kieferbereich indirekt durch die Anspannung mein Zwerchfell so beeinflusst hat, dass sich die MigrÀne verstÀrkt hat. Die ZusammenhÀnge sind da oft komplexer als man denkt.

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