Hallo JensK,
das kann ich gut nachvollziehen. Mir ging es ähnlich mit meinen anhaltenden Nackenschmerzen. Ich dachte auch, Osteopathie wäre DIE Lösung, und war dann nach vier Behandlungen, die nichts gebracht haben, ziemlich frustriert. Man hat ja Hoffnungen, wenn man sich auf so einen Weg einlässt, und wenn die nicht erfüllt werden, ist das echt enttäuschend. Bei mir war es die Empfehlung eines Freundes, aber es hat einfach nicht gepasst, obwohl der Therapeut auch sehr nett war. Stellte sich dann später heraus, dass die Schmerzen von einer Verkantung im Kiefer kamen. Deshalb ist es gut, dass du jetzt andere Wege suchst. Ich drücke dir die Daumen für die Physiotherapie.
Hallo JensK,
Deine Erfahrung kann ich nachvollziehen, auch wenn es bei mir anders gelagert war. Ich hatte mal chronische Kopfschmerzen und mein Osteopath hat da auch erstmal rumgedoktert. Erst als wir festgestellt haben, dass die Ursache am Ende gar nicht direkt im Kopf, sondern im Kiefer lag, und wir daran gearbeitet haben, wurde es besser. Gab es vielleicht eine konkrete Hypothese, an der dein Osteopath bei den Schulterschmerzen angesetzt hat? War es eher eine lokale Behandlung oder wurde versucht, auch andere Körperregionen miteinzubeziehen? 🤔
P
physiofan·vor 6 Monaten
Jens, das kenne ich nur zu gut, auch ich hatte so meine Odyssee mit dem Ischias, wo ich nach sechs Sitzungen bei einem Osteopathen keine Veränderung spürte, und beim zweiten dann nach zwei schon eine deutliche Besserung kam.
MichaelK
Hallo JensK,
Deine Erfahrung ist leider gar nicht so selten, aber es liegt meiner Meinung nach oft daran, dass der Fokus falsch gesetzt wird. Bei mir war es seinerzeit mit den Knieschmerzen nicht anders, da halfen die Behandlungen am Knie einfach nichts, erst als mein damaliger Osteopath mal den Fuß genauer ansah, gab es eine deutliche Besserung. Manchmal liegt die Ursache eben woanders, auch wenn frank_dd das mit dem Karpaltunnelsyndrom anders angeht, wo die Schmerzen ja meist nur ausstrahlen.
frank_dd
Jens, ich kann dich da gut verstehen. Bei mir hat sich das Problem mit dem Karpaltunnelsyndrom auch erst gelegt, als ich von der Halswirbelsäule her behandelt wurde, nachdem mehrere andere Versuche beim Schultergürtel nichts brachten.
Hallo JensK,
Deine Frustration kann ich absolut nachempfinden. Acht Behandlungen sind ja schon eine ganze Menge und da erhofft man sich wirklich eine deutliche Besserung. Mir ging es mal mit Rückenschmerzen so, da habe ich auch lange Zeit auf die Osteopathie gesetzt, und erst nach fünf Sitzungen und immer noch starken Schmerzen habe ich dann mal die Therapie gewechselt. Bei mir stellte sich dann raus, dass die Bandscheibe der Übeltäter war. Da war ich dann auch erstmal frustriert, dass das nicht früher erkannt wurde und ich so viel Zeit investiert habe. Ich bin dann im Endeffekt bei einem Physiotherapeuten gelandet, der sich auf McKenzie-Therapie spezialisiert hatte und der konnte mir dann endlich helfen. Ich drücke dir die Daumen, dass die Physiotherapie bei dir den gewünschten Erfolg bringt.