Osteopathie.you
    Zurück

    Yoga oder Pilates als Ergänzung?

    Y
    yogaliebhaberin
    vor 6 Monaten
    Überlege neben Osteopathie mit Yoga oder Pilates anzufangen. Hab hauptsächlich Rückenprobleme und will beweglicher werden. Was passt besser? Hat jemand Erfahrung was sich besser mit Osteo kombinieren lässt?

    6 Antworten

    P
    P.Koch·vor 6 Monaten
    Hallo Eva, das kenne ich nur zu gut mit den Rückenproblemen und der Suche nach mehr Beweglichkeit – ich hatte da auch lange so einen steifen oberen Rücken, der mich echt geplagt hat. Für mich persönlich war Yoga eine super Ergänzung zur Osteopathie, weil sich da mein Bewegungsradius viel besser und schonender erweitern ließ als zum Beispiel mit Pilates, das ich auch mal versucht hatte. Vielleicht ist das ja auch ein Ansatz für dich. 🙏
    H
    HelgaO·vor 6 Monaten
    HelgaO @osteo_newbie, da muss ich dir widersprechen: Die tiefe Bauchmuskulatur zu spüren, ist das eine, aber sie im Alltag mit Bewegungen aus den Armen und Beinen zu verbinden, ist etwas ganz anderes und super wichtig. 😉 Ich hab das jahrelang falsch gemacht und erst durch gezielte Übungen mit einer Physiotherapeutin gelernt. 🙋‍♀️
    F
    frau_müller·vor 5 Monaten
    Naja, bei mir war es mit Pilates anders, da hab ich erst richtig gemerkt, was für Schwachstellen ich im Rücken hatte. Ob das dann eine "bessere" Kombination mit der Osteopathie ist, da bin ich mir nicht so sicher, das war eher anstrengend am Anfang. 🤔
    L
    LenaMuc·vor 5 Monaten
    Hallo Eva, ich kann deine Überlegung gut verstehen. Bei mir war es so, dass ich wegen ISG-Blockaden immer wieder massive Rückenprobleme hatte und meine Osteopathin mir geraten hat, eine Sportart zu finden, die die Rumpfstabilität fördert, aber nicht überdehnt. Ich habe dann mit einem Reformer-Pilates-Kurs angefangen, weil da die Bewegungen angeleitet und kontrollierter sind als im Matten-Pilates. Das war für meine doch schon sehr gereizten Gelenke am Anfang eine Offenbarung, weil ich gezielt Muskeln aufbauen konnte, ohne Schmerzen. Das hat mir geholfen, meine Osteopathie-Termine viel effektiver zu nutzen, weil die Grundstabilität geschaffen war. Ich finde, gerade am Anfang mit Rückenproblemen, ist das eine gute Sache, weil man nicht gleich in die Überdehnung gerät, wie es im Yoga auch mal passieren kann, wenn man noch nicht so ein gutes Körpergefühl hat. Viele Grüße, LenaMuc
    J
    JensK·vor 5 Monaten
    @LenaMuc Das mit der Rumpfstabilität durch Pilates leuchtet mir ein, aber ich frage mich, ob so ein Gerätetraining nicht schnell dazu führt, dass man sich auf die Maschine verlässt statt auf das eigene Körpergefühl. Bei mir persönlich war es am Anfang so, dass ich das Gefühl hatte, die Bewegung wird mir abgenommen und ich lerne gar nicht wirklich, wie ich meine Muskeln selbst ansteuere, um den Rücken zu entlasten, wenn ich dann im Alltag bin. Deswegen würde ich mich auch nicht überdehnt habe, weil die Maschine die Bewegung vorgegeben hat.
    O
    osteo_newbie·vor 5 Monaten
    Also bei mir waren Pilates und Yoga am Anfang auch eher schwierig, weil ich gemerkt habe, wie schwach meine Bauchmuskulatur ist und dass mir das im Rücken gar nicht geholfen hat, wenn meine Mitte nicht stabil war. Meine Osteopathin hat mir damals gezeigt, wie ich im Liegen meine tiefe Bauchmuskulatur aktivieren kann, ganz sanft. Das war für mich die Basis, bevor ich dann mit Pilates überhaupt anfangen konnte, um sicherzustellen, dass ich die Übungen auch richtig mache und nicht meinen sowieso schon geplagten Rücken noch mehr belaste. Danach war Pilates für mich super, weil ich gezielt an dieser Stabilität arbeiten konnte.

    Melden Sie sich an, um zu antworten